Über mich

  • Aufgewachsen auf dem Land

    In einem stillen Tal im Vogelsberg wachse ich auf. Hier liegen die Mühle meines Großvaters und die familiäre Forellenzucht meines Vaters. Das ist der Ort, der mein Denken bis heute stark prägt.
    Dörfliche Grundschule, freiwillige Feuerwehr, Kirche, Chor – was in so vielen kleinen Dörfern und Gemeinden im Land gelebt wird, erfahre ich. In der Schule findet der Unterricht findet häufig mit allen Klassen zusammen und auch draußen statt – bei 30 Schülern zu Spitzenzeiten gut zu machen. Das Abitur lege ich am Ullrich-von-Hutten-Gymnasium ab und danach geht es als fast einer der letzten Jahrgänge zum Zivildienst ans Klinikum Fulda – hier fällt die Entscheidung: Ich will Arzt werden, am besten Neurochirurg.

    Zum Studieren und Arbeiten in die sächsische Landeshauptstadt

    Als klar wird, dass ich zum Studium als „Wessi“ nach Dresden gehen werde, erfahre ich zum ersten Mal in meinem Leben, wie sehr die Menschen noch miteinander fremdeln und wie wenig sie voneinander wissen. Es scheint auch eine Frage der Generationen zu sein – für mich sah Deutschland schon immer so aus wie heute, immerhin bin ich 1989 geboren.

    Im Studium lerne ich viele Bereiche der Medizin kennen, darf an Hirndruckstudien mitwirken, Neurochirurgie hautnah miterleben. Aber auch die komplementären Verfahren haben es mir angetan, die Möglichkeiten der Osteopathie begeistern mich. Auf Umwegen lande ich über die Psychosomatik in der Psychiatrie. Dort versorge ich aktuell vor allem Patienten mit Suchterkrankungen. Eine Arbeit, die mich ausfüllt, aber auch erfüllt.

    Engagiert in Dresden

    Neben der Arbeit begann ich mich nach meinem Eintritt in die SPD 2011 nach und nach politisch zu engagieren. Erst bei den Jusos, dann in meinem Ortsverein Striesen – Blasewitz – Gruna. Dort bin ich stellvertretender Vorsitzender und darf im Vorstand des Unterbezirks Dresden meinen Ortsverein vertreten. Daneben pflege ich seit vielen Jahren meinen liebsten Ausgleich – das Singen. Hier habe ich das Glück in der Singakademie Dresden unter der Leitung von Professor Ekkehard Klemm mitwirken zu dürfen.

    In Sachsen und speziell in Dresden fühle ich mich auch als „Zugezogener“ wohl. Ich setze mich sehr gerne und auch mal leidenschaftlich für den Freistaat und die Interessen der vielen Menschen im Wahlkreis ein.

  • Ich bin Mitglied

    (Ortsverein SPD Striesen: stellvertretender Vorsitzender, SPD Dresden: Mitglied im Unterbezirksvorstand)

    Beinahe wäre ich in die FDP eingetreten – aber das Info-Material der SPD hat mich zu meiner eigenen Überraschung sehr überzeugt. Warum? Weil so radikal gesagt wurde: Alle Menschen sind gleich, alle Menschen haben die gleichen Rechte und Pflichten. Wir müssen an jede Gruppe in der Gemeinschaft denken. Wir müssen zwingend bei jeder politischen Entscheidung überlegen, wem wir mit dieser nutzen und wem wir damit schaden? Gemeinschaft suchen, weil mir der Andere wichtig ist. Und so jeden und jede zur einzigartigen Freiheit zu befähigen.

    Diese komplexe und anspruchsvolle Art politisch zu denken begeistert mich bis heute.

    Seit ich denken kann, singe ich. Im Moment im Kammerchor von Sachsens größtem Laienchor – als Tenor. Was sonst 😉 Legendär sind vor allem die alljährlichen Aufführungen von Beethovens „Neunter“ und ihrer Ode an die Freude. Die in Auszügen im Übrigen auch die Hymne Europas ist. Chormusik ist eine wunderbare Art des gemeinsamen Schaffens. Anstrengend, bewegend, meistens auch schön und immer: für mich der beste Ausgleich und Energizer.

    • des Marburger Bunds

    Ich bin Arzt, ich bin Sozialdemokrat. Natürlich bin ich im Marburger Bund. Viele nützliche Informationen, ein anderes Selbstverständnis als Arbeitnehmer und ein höheres Sicherheitsgefühl gibt es inklusive.

    • der Freiwilligen Feuerwehr Uerzell-Neustall

    Meiner Heimat bleibe ich treu. Zudem lernt man die Dinge für’s Leben, wie Knoten. Den Zimmermansstich kann ich bis heute!

    • der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie

    Eine Methode, die ich sehr gerne anwende. Hört sich von Außen immer sehr ungewöhnlich an, aber wirkt einfach gut, elegant und nachhaltig. Aktuell bilde ich mich in diesem Bereich weiter.

    • des Dresdner Instituts für psychodynamische Psychotherapie

    Wer Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie werden möchte, braucht früher oder später ein Weiterbildungsinstitut für die Psychotherapieausbildung. Mir hat es die Tiefenpsychologie, noch mehr die Psychoanalyse angetan. Hier mache ich meine inhaltlichen Weiterbildungen und nehme meine Selbsterfahrung wahr. Vor allem die radikale Offenheit gegenüber den ungewöhnlichen, lächerlichen, schamhaften, bizarren Gedanken und Ideen des Patienten hat es mir angetan.

    • der Genossenschaft der Tageszeitung „taz“

    Guter Journalismus, der vom Genossenschaftsgedanken getragen wird und sich so frei entfalten kann. Sollte jede*r machen.

    • Stadtbezirksbeirat Blasewitz

    Mit der vergangenen Kommunalwahl vom Mai 2019 werde ich mich im Stadtbezirksbeirat Blasewitz einbringen. Als Ortsverein haben wir uns schon in der Vergangenheit vor allem dem Bereich öffentliche Räume, als Parks, Spielflächen, Sportmöglichkeiten und Naherholung gewidmet. In einer wachsenden, enger werdenden Stadt und im heißen Sommer ein wichtiges Thema.